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Seminar Institutioneller Kinderschutz und Schutzkonzepte in Museen (V3)

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Museen sind Orte der Bildung, der Begegnung und der kulturellen Teilhabe – auch und besonders für Kinder. Doch damit sie zu sicheren und schützenden Räumen werden, braucht es ein durchdachtes Schutzkonzept, das mögliche Risiken erkennt, präventiv handelt und Betroffene ernst nimmt.

In diesem Seminar setzen wir uns praxisnah mit den Grundlagen und Bestandteilen eines Schutzkonzepts für Museen auseinander. Gemeinsam analysieren wir, wie sich Nähe und Distanz in der museumspädagogischen Arbeit professionell gestalten lassen, welche heiklen Situationen im Alltag entstehen können und wie pädagogisches Fehlverhalten sowie Machtmissbrauch frühzeitig erkannt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Risikoanalyse der eigenen Einrichtung sowie auf der Entwicklung eines Verhaltenskodex für Museumspädagog*innen. Darüber hinaus widmen wir uns der Frage, wie Kinder aktiv im Museum beteiligt werden können – durch altersgerechte Partizipationsformate, aber auch durch ein transparentes, kindgerechtes Beschwerdemanagement, das auch Eltern mit einbezieht.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus Museen, insbesondere im Bereich der Bildung und Vermittlung, sowie an Leitungspersonen, die den Schutz von Kindern in ihrer Einrichtung strukturell verankern möchten.

Referentin

Alexandra Kunz ist seit 2000 Referentin für Kinderschutz beim Kinderschutzbund LV Hessen. Außerdem arbeitet sie als Netzwerkkoordinierende der Frühen Hilfen im Rheingau-Taunus-Kreis und als freiberufliche Bildungsreferentin mit langjähriger Erfahrung im Bereich Prävention und Kinderschutz.

Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

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30€
Museum Schloss Philippsruhe, Hanau

Kontakt
Dr. Judith Schmidt
Regionale Museumsberaterin

T 0611 178 46705
M judith.schmidt@museumsverband-hessen.de

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