Eine Gruppe von 20 Personen steht vor einem großen historischen Schaufelradbagger und schauen in die Kamera. In der Mitte überreicht ein Mann im blauen Anzug eine Urkunde.

Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum in Borken ist „Museum des Monats“

Kraftwerkkessel und Klima

Das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum in Borken im Schwalm-Eder-Kreis nimmt seine Besucher*innen mit auf eine Tour in die Zeit der Kohlegewinnung – und widmet neben Ausstattungen wie Kumpelfängern und Kraftwerkskesseln auch dem Klimawandel viel Raum. Das Museum befasst sich in sieben Abteilungen mit der Geschichte des hessischen Braunkohlebergbaus, der Energieerzeugung und dem damit verbundenen Landschafts-, Struktur- und Klimawandel.

Dieses Engagement für Handwerk und Industriekultur wurde nun geehrt: Kulturstaatssekretär Christoph Degen hat das Haus am 28. August als „Museum des Monats“ ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung sind 2.000 Euro Preisgeld verbunden. Das Motto der diesjährigen Ausschreibung ist „Museum als Dritter Ort“.

„Das Museum in Borken entwickelt seine Führungs- und Vermittlungsangebote stetig weiter. Dabei hat es vor allem die Kinder und Jugendlichen im Blick und bietet etwa mit dem offenen Klassenzimmer Industriegeschichte zum Anfassen“, so Kulturstaatssekretär Christoph Degen.

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