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Veranstaltungen

Mindestanforderungen an ein Museumsdepot
Im Spannungsfeld zwischen Ideal und Machbarkeit

5. Juni 2023, 10–17 Uhr
Hanau, Historisches Museum Hanau, Schloss Philippsruhe

Bei der Neu- oder Umgestaltung von Museumsdepots können sich erhebliche Differenzen zwischen ihren Betreibern und der Politik hinsichtlich ihrer Sinnhaftigkeit ergeben. Besonders die finanziellen Aspekte stellen eine Bedrohung für Depotprojekte dar. Seitens der Museen als Nutzer sind deshalb belastbare Kenntnisse hinsichtlich der Herstellung geeigneter Lagerbedingungen für Kunst und Kulturgut unabdingbar. Besonders in der Konzeptphase gilt es zu argumentieren und zu überzeugen, da bereits mittelfristige Baumaßnahmen langfristig zur Einsparung von Energiekosten beitragen und im betrieblichen Ablauf helfen, ressourcensparend zu archivieren.

Im Seminar werden die vom Internationalen Museumsrat (ICOM) geforderten Aspekte der präventiven Konservierung den Sammlungsumständen kleinerer Museen oder Geschichts- und Heimatvereinen gegenübergestellt. Im fachlichen Austausch sowie der gemeinsamen Begehung eines Anschauungsdepots sollen Anreize geschaffen werden, Klima, Hygiene, Infrastruktur und Lagertechnik zu verändern bzw. zu verbessern, selbst wenn das „Idealklima“ oder die „optimale Regalausstattung“ nicht erreicht werden können.

Referent: Sebastian Lutz, Diplom-Restaurator univ. (TUM), ist freiberuflicher Restaurator mit langjähriger Erfahrung in den Fachbereichen Möbel und Holzobjekte, Präventive Konservierung/Consulting – Sammlungsbewegung sowie Depotplanung.

Einschreibegebühr: 30 €

 
 
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