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Provenienzforschung

Erstcheck zu NS-Raubgut in Hessen

Der Hessische Museumsverband führt vom 1. Februar bis zum 31. Juli 2022 einen Erstcheck zu NS-Raubgut in vier hessischen Museen durch. Ziel ist es, die Museumsbestände der Stadtmuseen in Bad Wildungen und Eschwege sowie des Vonderau Museums in Fulda und des Heimatmuseums Reinheim auf jüdischen Vorbesitz und Kulturgut anderer Opfergruppen des NS-Regimes zu untersuchen.

Die Museen haben sich für die Teilnahme am Erstcheck entschieden, weil sie die Herkunft ihrer Bestände nachvollziehen und verantwortlich mit ggf. kritischen Erwerbungen umgehen möchten. Die Museen verbindet, dass sie vor 1945 gegründet wurden, Altbestände besitzen und in den Orten eine jüdische Gemeinde ansässig gewesen ist. Ebenfalls sind sie aufgrund ihrer personellen, finanziellen und zeitlichen Kapazitäten nicht in der Lage, proaktiv Provenienzforschung zu betreiben.

Das sechsmonatige Projekt wird von der Provenienzforscherin Dr. Marlies Coburger bearbeitet. Gefördert wird der Erstcheck durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste

 

Bei Wünschen zu Fotos und Abbildungen wenden Sie sich bitte an uns.

Der Beitrag zum Erstcheck beginnt bei Minute 20:20.

 

Ansprechpartnerin: Dr. Saskia Johann

 

Gefördert durch:

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

 
 
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